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 Impfpflicht durch die Hintertür

Impfpflicht durch die Hintertür:
Pharmahersteller wittern ein gigantisches Geschäft


Impfungen bedeuten vor allem ein grosses Geschäft für die Impfstoffhersteller, deshalb geistert seit Jahren der Begriff Impfpflicht durch die Medien. Die Einführung einer solchen Impfpflicht ist zwar möglich, wird aber durch das Grundgesetz erschwert. Union und SPD haben nun einen praktischen Weg gefunden, um dieses »lästige« Gesetz zu umgehen und eine Impfpflicht ganz praktisch einzuführen.



1983 war ein schwarzes Jahr für einige Pharmaunternehmen, denn die Impfpflicht für Pocken wurde in Deutschland abgeschafft und somit brach die staatlich garantierte Nachfrage für den Impfstoff einfach weg. Seitdem arbeitet die Pharmalobby an einer Wiedereinführung einer Impfpflicht. Dieses Vorhaben wird aber durch das Grundgesetz erschwert, denn Artikel 2, Absatz 2 sagt ganz klar: »Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.«
Dieser Standpunkt wird im Grundgesetz allerdings durch Massnahmen im Zuge des Katastrophenschutzes eingeschränkt. Hätte sich die angebliche Ebola-»Epidemie« stärker und schneller ausgebreitet und hätte es bereits einen geeigneten Impfstoff gegeben, so wäre dies ein denkbares Szenario gewesen, um eine Impfpflicht im Einklang mit dem Grundgesetz zu installieren. Wir alle wissen jedoch, dass auch diese angebliche »Pandemie« nichts anderes als ein Sturm im Wasserglas war. Ohne ernsthafte gesundheitliche Bedrohung kann also eine Impfpflicht nicht eingeführt werden, denn so will es das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Einem solch unerwünschten »Hindernis« wollte sich die aktuelle Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel nicht beugen, denn das würde die Pharmalobby wahrscheinlich zu sehr verärgern. Deshalb kam es 2014 zu einer interessanten Stellenausschreibung durch das Bundeskanzleramt, für die die Bewerber »hervorragende psychologische, soziologische, anthropologische, verhaltensökonomische bzw. verhaltenswissenschaftliche Kenntnisse« mitbringen sollten. Die Bild kommentierte dies mit: »Merkel will Psycho-Trainer anheuern.«

Wenn Angela Merkel solche Dienstleistungen in Anspruch nimmt, wäre das ja sicherlich begrüssenswert – aber leider soll nicht die Bundeskanzlerin der Patient sein, sondern anstelle dessen das ganze deutsche Volk. Auf diese Weise wollte die Bundesregierung dem Beispiel angelsächsischer Regierungen folgen, die seit längerer Zeit einen indirekten Führungsstil installiert haben: das sogenannte Nudging (zu dt.: stupsen). Das Nudging geht auf den Professor für Wirtschaftswissenschaften Cass Sunstein zurück, der seine Methode 2008 im Bestseller Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness vorgestellt hat. Worum es bei dieser Methode geht, drückt bereits das Cover der deutschen Ausgabe des Titels aus: Ein grosser Elefant stösst einen kleineren Elefanten in die »richtige« Richtung. Dieses Bild gefällt sicherlich den Regierenden in Politik, Wirtschaft und dahinter: das Volk als Vieh, das in die gewünschte Richtung getrieben werden darf.

Genau dieses Nudging wird nun beim Thema Impfpflicht eingesetzt. Offiziell fällt eine gesetzliche Einführung schwer, deshalb macht man es den Bürgern einfach schwer, sich gegen Impfungen zu entscheiden. Diese Bevormundung wurde am 18.6.2015 im Bundestag realisiert, indem das Präventionsgesetz geändert wurde. Erster Ansatzpunkt für das »Management by Nudging« sind unsere Kinder. Nicht geimpfte Kinder sollen bei einer grassierenden Epidemie nicht mehr in die Kindergärten oder Schulen gehen dürfen.

Preisfrage: Wer kümmert sich denn in dieser Zeit um diese Kinder, wenn die Eltern in der Arbeit sind? Die Mehrheit der Eltern dürfte auf die Betreuung durch Kindergärten und Schulen angewiesen sein, wenn sie sich nicht (unbezahlt) freistellen lassen oder (bezahlt aber begrenzt) Urlaub nehmen können.

Aber selbst wenn es eine Betreuung für die auf diese Art und Weise »ausgesperrten« Kinder und Jugendlichen gibt, ist im Vorfeld eine medizinische Beratung und ein amtlicher Nachweis darüber für die Eltern verpflichtend. Fehlt ein solcher Nachweis, können künftig Bussgelder fällig werden. Realitätscheck: Wie viele Eltern werden sich wohl gegen eine Impfung entscheiden, wenn sie 1.) sowieso zu einer medizinischen Beratung müssen (und der Impfer sozusagen direkt anwesend ist), und 2.) wenn sie sich im Ernstfall dann selbst um die Betreuung ihrer Kinder kümmern sollen?

In der Praxis werden Eltern dann wohl flächendeckend impfen und damit die Kassen der Impfstoffhersteller gehörig klingeln lassen. Doch die Bundesregierung belässt es nicht bei unseren Kindern, sondern möchte auch die Arbeitgeber zum Nudging instrumentalisieren. Deshalb soll demnächst der Chef den Impfstatus seines Angestellten abfragen dürfen und diesen dann, im Falle eines Impfverweigerers, auch an eine andere Stelle versetzen dürfen. Dies soll anfänglich besonders für medizinisches Fachpersonal gelten, kann aber auf jede Branche mit Kundenkontakt ausgeweitet werden. So könnte z.B. ein Verkäufer ins Lager zwangsversetzt werden, weil es dort keine Kunden gibt.

Es gehört wenig Phantasie dazu, dass die daraus resultierenden Konsequenzen für den überwiegenden Teil der abhängig Beschäftigten mehr als unattraktiv sind. Gleichzeitig nimmt die Bundesregierung deshalb auch die Krankenkassen in die Pflicht, damit diese auch Impfungen in deren Bonusprogramme aufnehmen. Impfverweigerung würde dann Probleme am Arbeitsplatz und einen teureren Beitrag für die Krankenkasse bedeuten. Auch hier: Nudging in Reinkultur, schliesslich »muss« sich ja niemand impfen lassen.

Diese Form der Politik ist niveaulos und tritt die viel zitierte »Würde des Menschen« mit Füssen. Die Grundannahme des Nudging ist überaus negativ, denn sie sieht den einzelnen Menschen als Faulpelz, der stets den geringsten Weg des Widerstandes geht.

Wir können gespannt sein, ob sich die Mehrheit der Deutschen auf diese Weise »anstossen« lässt. Falls das so sein sollte, wäre das Nudging eine geradezu geniale Strategie, um auch andere absolute Tabuthemen anzugehen. Wenn man die »Herde« erfolgreich durchgeimpft hat, dann sollte man als Viehzüchter auch seinen Besitz entsprechend »markieren«. Dies findet ja mittels RFID-Chips bereits massenweise bei Tieren und gelegentlich auch bei Menschen (z.B. als Zahlungsmittel in angesagten Clubs oder bei Kindern Prominenter) statt. Wenn sich nun ein Mensch zu einer Impfung begibt, wäre das ein idealer Anlass, um gleichzeitig einen solchen Chip zu implantieren. Das Nudging muss lediglich gewichtige Argumente installieren, die die freie Willensbildung in gewünschte Bahnen lenkt. Auf diesem Weg kann der Einzelne zu fast jedem gewünschten Entschluss getriggert werden.

Es gibt aber keine Aktion ohne Reaktion. Eine Lüge wird durch das Wissen über die Wahrheit wirkungslos. Wenn die Menschen diesen Angriff auf ihre freie Willensbildung bemerken, könnte sich Widerstand in einer Anti-Haltung bemerkbar machen und den Willen der Regierenden somit ad absurdum führen. In meinem Buch Gefährlich! Du bist viel mächtiger, als Du denkst! geht es um den Kampf, der im Bewusstsein der Menschen geführt wird. Wir haben die Wahl: Wir können uns weiter zu einer Herde von Schafen machen lassen oder wir erinnern uns an unsere wahre Natur. Diese Entscheidung kann einem Menschen aber nicht abgenommen werden, denn sie muss bewusst und freiwillig erfolgen. Bist Du bereit aufzustehen und Dir Dein Leben zurückzuholen?
Oder magst Du es lieber kuschelig warm, mitten in der Herde …?

Autor: Stefan Müller
Quelle: Copyright © 2015 Das Copyright dieses Artikels liegt beim Kopp Verlag, Rottenburg
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